26 Neujahrsvorsätze fürs Skifahren und Snowboarden
- Skibörse

- 1. Jan.
- 4 Min. Lesezeit
Neues Jahr, frischer Schnee, gleiche Liebe zu den Bergen ... und die gleichen kleinen schlechten Gewohnheiten? Wenn du Ski oder Snowboard fährst, ist der Jahresanfang der perfekte Zeitpunkt, um deine Gewohnheiten am Berg zu verbessern. Hier kommen 26 Vorsätze für 2026 — eine Mischung aus guten Vorsätzen, klaren Regeln und kleinen Erinnerungen, mit denen jeder Wintertag einfach besser wird.

1. Vor der ersten Abfahrt aufwärmen
Ja, es ist langweilig. Und ja, es hilft. Zwei bis drei Minuten Bewegung sind besser, als den ganzen Tag mit meckernden Knien zu kämpfen. Ein paar Kniebeugen, Beinschwünge und Rotationen reichen oft schon.
2. Das Equipment pflegen
Ski, Board und Boots leisten den ganzen Tag Schwerstarbeit. Danach haben sie etwas Pflege verdient: Beläge und Kanten trocknen, Innenschuhe rausnehmen, Schnee abbürsten. Regelmäßiger Service sorgt nicht nur für längere Lebensdauer, sondern auch für mehr Fahrspaß.
3. Entspannt in die Berge kommen
Nütze doch öfter öffentliche Verkehrsmittel oder Fahrgemeinschaften und spar dir Stau und Parkplatzstress. Denn ein entspannter Start macht den ganzen Tag besser.
4. Sonnencreme nicht vergessen
Schnee reflektiert die Strahlung sehr stark — auch bei Wolken und mitten im Winter. Pro-Tipp: Verwende eine Sonnencreme für kalte Bedingungen (ohne Wasser), die schützt die Haut auch bei Wind und Minusgraden.
5. Sich Pausen gönnen
Niemand bekommt einen Preis für „die meisten Abfahrten ohne Stopp“. Hol dir was zu trinken, genieß die Aussicht, streck die Beine. In der Sonne sitzen und Leute beobachten gehört genauso zu einem gelungenen Wintertag.
6. Genug trinken (ja, alkoholfreie Getränke sind gemeint)
Ein paar Schlucke zwischendurch halten dich fit, konzentriert und überraschend gut gelaunt. Wasser und Tee sind vielleicht langweilig, wirken aber Wunder.
7. Pistenregeln wiederholen und einhalten
Du kennst sie wahrscheinlich — nur vielleicht nicht mehr ganz genau. Ein kurzer Reminder hilft, dass alle sicher und stressfrei unterwegs sind.
8. Bei viel Betrieb angepasst fahren (ein Muss!)
Auf vollen Pisten sind kein Platz für waghalsige Experimente. Kontrolliert fahren, aufmerksam sein und Geduld haben: Das macht den Tag für alle entspannter und sicherer.
9. Handy während der Fahrt einstecken
Der Clip wäre vielleicht nett — aber Fokus auf Piste, Schnee und die Menschen um dich herum ist eindeutig wichtiger. Erst fahren und genießen, später posten.
10. Beim Liftfahren ein Gespräch mit Fremden starten
Ein kurzes Hallo, ein Kommentar zum Schnee, fragen, wo jemand herkommt ... Liftgespräche können seltsam, aber auch lustig und überraschend inspirierend sein — manchmal sind sie sogar das Highlight des Tages.
11. In der Warteschlange Geduld üben
Ja, alle sind bereit, alle wollen loslegen. Mit etwas Geduld und Freundlichkeit fühlen sich auch Tage mit vielen Wintersportbegeisterten weniger hektisch an.
12. Sperren und Hinweisschilder respektieren (ebenfalls ein Muss)
„Gesperrt“ heißt nicht „vielleicht“. Denn Pisten oder Hänge sind aus gutem Grund geschlossen, zum Beispiel wegen drohender Gefahr, Schutzgebieten oder den aktuellen Verhältnissen. Ignorieren endet selten gut — und betrifft oft auch andere.
13. Den Tag ohne Druck verbringen
Kein Tracking, keine Ziele, kein Vergleichen. Einfach fahren, Pausen machen, wenn du willst, und den Tag genießen. Tut überraschend gut.
14. Nichts außer Spuren im Schnee hinterlassen
Verpackungen, Taschentücher und Müll, auch wenn er noch so klein ist, gehören nicht in die Berge. Alles wieder mitnehmen, damit die wunderschöne Natur erhalten bleibt.
15. Liftpersonal und Bergcrew grüßen und sich bedanken
Sie arbeiten von früh bis spät und das bei jedem Wetter. Ein Lächeln oder Danke kommt immer gut an.
16. Jeden Tag etwas Neues ausprobieren
Eine andere Abfahrt, ein neuer Stil, ein kurzer Kurs oder einfach ein anderer Weg ins Tal. Kleine Veränderungen halten die Freude frisch.
17. Aufhören, wenn man Spaß hat
Fahren, solange du noch gut drauf bist, ist besser als den Tag bis zur totalen Erschöpfung auszureizen. So bleibt stets ein gutes Gefühl in Erinnerung.
18. Kurz stehen bleiben und schauen
Keine Fotos, kein Stress. Nur du, der Schnee und die Berge. Diese Momente bleiben.
19. Für Freerider: Sicherheitsausrüstung immer dabei haben (Muss!)
LVS, Schaufel, Sonde — jedes Mal. Nicht aus Prinzip, sondern aus Verantwortung. Powder macht nur Spaß, wenn alle sicher heimkommen.
20. Vorher Bedingungen checken (auch ein Muss)
Wetter- und Lawinenbericht sind keine Spielverderber, sondern lebenswichtige Tools. Fünf Minuten Vorbereitung sollte zu jedem Tag in der Natur dazugehören.
21. Sein Können realistisch einschätzen
Selbstvertrauen ist gut, Ehrlichkeit besser. Wähl Gelände, das zu deinem Können, deiner Energie und den Bedingungen passt — nicht zu deinem Ego.
22. Nein sagen, wenn sich etwas nicht gut anfühlt
Sag nein zu einer Linie, einem Tempo oder einem Plan, der dir nicht behagt. Auf dein Bauchgefühl zu hören ist Stärke, keine Schwäche.
23. Betriebe unterstützen — oder sich selbst vorsorgen
Almhütten, Restaurants und kleine Läden gehören zur Bergkultur. Sie freuen sich immer über Gäste. Wenn du aber sparen willst/musst: eine mitgebrauchte Jause mit Aussicht geht natürlich immer.
24. Wenn niemand Zeit hat auch mal alleine fahren
Solo-Tage können ruhig, fokussiert und befreiend sein. Du bestimmst Tempo, Routen und Pausen.
25. Online Support zeigen
Deinem Lieblingsgebiet, lokalen Businesses oder Sportler:innen zu folgen, kostet nichts — kann aber viel bewirken. Liken, kommentieren, teilen ... all das kann einen Unterschied machen.
26. Nie vergessen, warum du das alles liebst
Der Schnee, die Berge und dieses breite Grinsen mitten in einer richtig guten Abfahrt: Vergiss nie, warum du hier im Schnee bist.
Kurz gesagt — oder 26 Vorsätze in einem: Sei respektvoll, lache viel und komm gesund und glücklich nach Hause: das macht einen guten Tag in den Bergen aus!





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